Ergebnisse der Flugfracht-Umfrage

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Umwelt

Flugfracht in Ausnahmefällen? CO2-Kompensation? Bleiben wir uns damit treu?

Diese Fragen beschäftigten uns diesen Winter sehr intensiv, als wir Sie darüber informierten, dass wir die frischen Ananas aus Togo ausnahmsweise per Flugfracht nach Europa transportieren. Der Grund für unsere Ausnahme-Entscheidung war, dass die Haltbarkeit von Ananas nach der Ernte nur sehr begrenzt ist und wir keinen anderen Weg sahen, unseren Kunden die köstliche Frucht in erstklassiger Qualität anbieten zu können (mehr über unsere Entscheidung erfahren Sie hier). Wir riefen Sie, unsere Kunden, dazu auf, uns Ihre Meinung zu unserer Entscheidung zu sagen und ausserdem an unserer Umfrage teilzunehmen.

Wir möchten uns über Ihre rege Teilnahme bedanken und Ihnen selbstverständlich auch die Ergebnisse der Umfrage mitteilen.

Umfrage_Flugfracht

Auch innerhalb von gebana haben wir die Frage weiter intensiv diskutiert. Wir bildeten ein Komitee, waren mit Klima-Experten in Kontakt und haben auch Ihre Meinung in unsere Diskussionen miteinbezogen. Herausgekommen sind die folgenden Beschlüsse:

  1. Flugfracht muss die Ausnahme bleiben.
  2. Wenn wir ausnahmsweise fliegen, werden wir unsere Kunden transparent darüber informieren.
  3. Das CO2 soll um ein fünffaches kompensiert werden. Damit erreichen wir eine garantiert positive CO2-Bilanz und stellen sicher, dass Ausnahmen „schmerzen“.
  4. Wir richten ein spezielles Konto für die Kompensation ein und kompensieren daraus in Projekten, die wir selber kontrollieren können.

Wir wollen sicherstellen, dass unsere Entscheidungen nicht nur mit den gebana-Richtlinien vereinbar sind, sondern auch ein ständiger interner Diskurs über die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit stattfindet. Das Komitee wird sich daher von nun an regelmässig treffen, um solche und ähnliche Fragen ausführlich zu diskutieren. Darüber hinaus wollen wir auch in Zukunft bei wichtigen Entscheidungen unsere Kunden nach ihrer Meinung fragen.